Alte Autos ans Netz

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Moderne Fahrzeuge rollen schon „vernetzt“ vom Fließband. O2 Deutschland und das amerikanische Start-Up Zubie verwandeln aber auch alte Karossen nachträglich in „Connected Cars“.

Das Nachrüstpaket von O2 besteht aus einem Stecker für die OBD-2-Diagnosebuchse des Fahrzeugs (ab 1992 wurden die meisten Autos damit ausgestattet) mit GPS und Beschleunigungssensor, SIM-Karte, App und dem Datenübertragungsdienst. Die Installation lässt sich leicht vom Fahrer selbst vornehmen.

Der Zubie-Stecker wird in die OBD-2-Diagnosebuchse des Fahrzeugs (ab 1992 wurden die meisten Autos damit ausgestattet) gesteckt, um dann eine ähnliche Funktionalität wie moderne Fahrzeuge zu liefern: GPS-Tracking oder Internetverbindung via SIM-Karte.

Über ein App kann der Fahrer Diagnosedaten abrufen, wie etwa den Termin für den nächsten „Boxenstop“ in der Werkstatt, den Batterieladezustand oder Informationen zum „Gesundheitszustand“ des Motors.  Über GPS lassen sich gestohlene Fahrzeuge finden oder die Strecken, die andere Familienmitglieder zurückgelegt haben, nachvollziehen. Selbst im Parkzustand „funkt“ das Automobil die Daten in die „Zubie-Cloud“. Natürlich darf da “Quantified Driving” nicht fehlen. So bewertet das integrierte GPS-Modul den Fahrstil, um zum sparsameren Fahren zu animieren und sich mit anderen messen zu können.

Für O2-Kunden kostet „O2 Car Connection“ im ersten Jahr 149 Euro, danach 5 Euro pro Monat. Die App läuft auf Smartphones und Tablets ab Android 4.0 oder iOS 6.

 

 

Nachrüstsatz O2 Car Connection

O2 Car Connection – der Nachrüstsatz für ältere Fahrzeuge mit Diagnose-Informationen und Fahrzeug-Tracking.