Ein Blick hinter die Kulissen: Wie ein Messestand entsteht

| |
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars

Seit 1976 stellt DATA MODUL auf der electronica seine Neuheiten vor. Waren es früher noch Vitrinen und Handmuster, präsentiert das Unternehmen seine Produkte mittlerweile auf interaktiv gestalteten Messeständen. Mit Victoria Hecktor von DATA MODUL haben wir uns über die Entwicklung der Produktpräsentationen der letzten 42 Jahre unterhalten.

Die Planungen für den electronica-Messeauftritt haben bereits im April begonnen: Das ist für DATA MODUL inzwischen Routine. Seit 1972 ist der weltweit etablierte Spezialanbieter im Bereich der Displaytechnik als Aussteller auf der electronica. Und dennoch ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wenn der Messestand schließlich eröffnet wird. Denn trotz rechtzeitiger Planungen sind kurzfristige Verzögerungen im Vorfeld natürlich nie vollständig auszuschließen: „Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem die Techniker erst um 9.15 Uhr am ersten Messetag mit der Konfiguration des letzten Panels fertig geworden sind. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Besucher am Stand waren“, sagt Victoria Hecktor. „Solche Last-minute-Aktionen sind aber natürlich die absolute Ausnahme. In all den Jahren mussten wir noch nie einen Start verschieben.“

Innovationen zum Anfassen statt verschlossener Vitrinen

...und heute. DATA MODUL Messestand auf der electronica 2012.
…und heute. DATA MODUL Messestand auf der electronica 2012.

„Die Möglichkeit, nah an Innovationen dran zu sein und sie vor Ort ausprobieren zu können“ – so lautet das Credo von DATA MODUL für die Besucher der electronica 2014. Ein großer Unterschied zu Produktpräsentationen früherer Tage: Anfang der 70er-Jahre wurden die Produkte nur in Handmusterform und somit in verschlossenen Vitrinen präsentiert. Sie besaßen damals eher den Status von Anschauungsobjekten und waren häufig auch nicht kurzfristig lieferbar. „Doch schon damals war der Wunsch nach farbigen und großflächigen Anzeigemedien erkennbar – und die Nachfrage ist bis heute ungebrochen“, sagt Victoria Hecktor. „Der Unterschied ist: Früher haben wir unsere Kunden mit Prototypen in Glaskästen begeistert, heute schätzen sie in erster Linie die Vielfalt der individualisierbaren Lösungen sowie unsere zuverlässigen Produkte, die technisch wegweisend und in großer Zahl direkt verfügbar sind.“

Interaktives Messeerlebnis
Wie auch viele andere Unternehmen geht DATA MODUL mit den Trends der Zeit und bietet den Besuchern der electronica 2014 ein interaktives Messeerlebnis: Auf einer Technologie-Wand werden die Vorzüge der verschiedenen TFT-Display-Technologien, zum Beispiel TN, MVA, IPS und VA, zu sehen sein. Die verschiedenen Anzeigen unterscheiden sich vor allem dadurch, wie die Pixel das einfallende Licht regulieren. „Unsere Kunden erwarten von uns zukunftsfähige Spitzenprodukte auf der Messe, die auch in den kommenden fünf bis zehn Jahren dem Stand der Technik entsprechen“, sagt Victoria Hecktor. „Deshalb nehmen bei uns auf der diesjährigen electronica zukunftsträchtige Produkte wie große OLEDs und Curved TFT-Displays den größten Raum ein.“

DataModul

Messestand von DATA MODUL damals...