Die Präsentation von Bauteilen in Mikrogröße

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Schon bei der ersten electronica im Jahr 1964 hat der Bauteilehersteller und -zulieferer Bourns seine Produkte auf der Fachmesse vorgestellt. Als Aussteller der ersten Stunde weiß das Unternehmen genau, wie sich die Anforderungen an die Präsentationsweise von den teils winzigen Elementen über die Jahre verändert haben. Anneliese Naumann-Treckmann, Marketing Communications Manager Automotive bei Bourns, gibt Einblicke in die Messestände der letzten 50 Jahre und erklärt, warum der persönliche Kontakt zu Kunden und Besuchern unverzichtbar ist.

Das persönliche Gespräch bleibt das A und O
Auch in Zeiten von digitaler Kommunikation gilt für Bourns: „Der direkte Kontakt mit dem Kunden und das persönliche Gespräch sind für uns nach wie vor das A und O“, sagt Anneliese Naumann-Treckmann. Das wird der Managerin immer wieder bewusst, wenn sie am Stand auf der electronica vor Ort ist. „Oft entstehen erst im persönlichen Dialog Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit.“ Damit teilt der Bauteilehersteller und -zulieferer die Meinung fast aller Messebesucher: Denn laut Befragung ist die Messe für fast jeden Besucher eine ideale Möglichkeit, um neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen. Und das, obwohl die Interessenten heute weniger Zeit zur Verfügung haben. Bourns reagiert auf die kurzen Messeaufenthalte mit kompakten Informationsmaterialien, die Besucher leicht mitnehmen können, sowie zeitgemäße Angebote wie QR-Codes. Auf ausschweifende Präsentationen oder Filme, die früher gang und gäbe waren, verzichtet das Unternehmen.

„Wir präsentieren unsere Produkte schon fast künstlerisch“
Wie stellt man winzige Produkte wie Trimmer, Dioden, Widerstände oder Sensoren vor? Seit der Teilnahme an der ersten electronica 1964, hat sich am Messestand des Herstellers von passiven Bauelementen viel verändert. Weniger und fokussierter lautet der Trend auch für dieses Unternehmen. „Früher haben wir einen großen Bauchladen dabei gehabt“, sagt Anneliese Naumann-Treckmann. „Die Zeiten von Schüttgut sind aber lange vorbei. Heute ist die Präsentation unserer Produkte eher künstlerisch, ähnlich wie in einem Schmuckladen.“ Das sei vor allem deshalb wichtig, da viele Produkte sehr winzig seien und sich so viel schwieriger einem breiten Publikum präsentieren ließen

Potenzielle Kunden für das ganze Produktspektrum
Von Automobilelektronik über embedded Systeme bis hin zu passiven Bauelementen: Das Angebot der electronica ist vielseitig. Angesichts ihres großen Produktspektrums bietet diese Vielfältigkeit auch für die Firma Bourns Gelegenheit, mit Interessenten und Kunden aus den verschiedensten Branchen der Elektronikindustrie in Kontakt zu kommen. „Die electronica ist für uns mit die wichtigste Messe überhaupt“, sagt Anneliese Naumann-Treckmann. Denn für Bourns bietet die electronica nicht nur die Möglichkeit zur umfassenden Darstellung des Produktangebots, sondern auch der Kultur des Familienunternehmens. „Auf der electronica leben wir unsere Unternehmenskultur. Jeder Besucher soll sich willkommen und wohl fühlen“, sagt Anneliese Naumann-Treckmann. Großen Wert legt Bourns auch auf die familiäre Note des Messeauftritts. Denn auch Gordon Bourns, CEO und Sohn der Firmengründer Marlan & Rosemary Bourns, wird persönlich an der Messe teilnehmen und gemeinsam mit seinen Mitarbeitern die neuesten Produkte vor Ort präsentieren.

Trimmer

„Wir präsentieren unsere Produkte schon fast künstlerisch“