„Gutes“ Licht auf der electronica

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Ein mit Prof. Karlsson, Lund University, Dr. Trivellin, LightCube SRL, Dr. Niemela, ICTP und Dr. Keusch, Everlight Electronics Europe hochrangig besetztes Podium sprach im Rahmen des electronica Forums (A3.242) über LED-Technologien, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Beleuchtungsindustrie und, dass „gutes“ Licht das Gebot der Stunde sei.

Nach der Keynote von Dr. Niemela, ICTP, der Werbung für das 2015 stattfindende „Internationale Jahr des Lichts“ machte, fiel während der Diskussion am häufigsten der Ausdruck „Human Centric Lighting“ – die Auswirkungen des Lichts auf Wohlbefinden und Gesundheit. Glaubt man den Studien, eines der Zukunftsthemen der europäischen Lichtbranche. Und ohne Zweifel setzt Europa die technologischen Trends, warf Dr. Keusch von Everlight ein. Der Trend gehe hin zu „gutem Licht“. Licht, das immer mehr dem Sonnenlicht gleichkommt. Eine positive Entwicklung für die Industrie, denn in diesem Punkt lassen sich die höheren Preise gegenüber asiatischen Billiganbietern rechtfertigen.

Prof. Karlsson von der Lund Universität gab zu bedenken, dass noch 99 Prozent des künstlichen Lichts nicht wirklich an den Menschen angepasst seien. Man müsse sehr viel mehr über den Tag mit dem Licht variieren, pflichtete ihm Dr. Trivellin von LightCube bei. Schließlich habe man morgens eine völlig andere „Lichtempfindsamkeit“ als abends. So verringere etwa blaues Licht die Melatoninkonzentration.

Einig war man sich dann am Ende der Veranstaltung, dass das kommende „Internationale Jahr des Lichts“ für alle positive Impulse bringen würde.

Lichtforum electronica 2014

Das Podium (v.l.n.r.): Dr. Niemela, ICTP, Dr. Keusch, Everlight Electronics Europe, Dr. Trivellin, LightCube, Prof. Karlsson, Lund University.