Antiquierte Designprozesse lassen Designer im Stich

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Auf der ganzen Welt müssen sich Designer Tag für Tag mit der eigentlich einfachen Kommunikation zwischen den Elektronik- und Mechanik-Designteams herumschlagen. Das liegt nicht etwa daran, dass die Tools unzureichend leistungsfähig sind. Es hakt vielmehr an der fehlenden Fähigkeit zur Anpassung an einen Produktdesign-Workflow, der völlig anders geartet ist als jener, der man noch vor zehn Jahren brauchte.

Entwickler sollen heute immer dichter gepackte, kleinere und intelligentere Produkte entwickeln. Die betreffenden Geräte sind dabei nicht nur klein, sondern häufig auch flexibel (Stichwort: Wearables), woran sich die Leiterplatten mit starr-flexiblen Lösungen anzupassen haben. Für das Design derart kleiner und leistungsfähiger Produkte bedarf es eines Designprozesses, der über alle technischen Disziplinen hinweg straff abgestimmt ist.

Ungeachtet der Realität, die von einer geänderten Produkterfahrung gekennzeichnet ist, werden nach wie vor die althergebrachten Designpraktiken angewandt, die nicht auf Kollaboration ausgerichtet sind, sondern die in den Designprozess involvierten Personen wie isoliert arbeitende Spezialisten behandeln. Auf vielerlei Weise klammern sich Unternehmen immer noch an die Ideale des Industriezeitalters, obwohl inzwischen genau das Gegenteil verlangt wird. Jede Woche werden unzählige Arbeitsstunden aufgewendet, um Lücken in Design-Workflows zu schließen und Fehler zu korrigieren. Wie viele Überstunden oder sogar Wochenenden werden hierfür unnötigerweise geopfert!

Das Problem ist offensichtlich, und die daraus resultierende Zeitverschwendung ist stets gegenwärtig. Uns alle bewegt die Frage, was wir dagegen zu tun gedenken.

Benötigt werden intelligente Designtools, die die gegenseitige Kommunikation ermöglichen. Intelligente Tools, die von den Entwicklern nicht verlangen, dass sie ihre Daten zunächst in einem Ordner ablegen und dann weitergeben. Tools, die vielmehr einen auf Kollaboration ausgerichteten Entwicklungsprozess vorsehen. Die Daten werden geteilt und umgehend von einer Designplattform zur anderen transferiert – auch über unterschiedliche technische Disziplinen hinweg.

Parallel design workflow

Paralleler Design Workflow