Notech speist Hightech

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Energieversorgung ist ein Dauerthema seit es Elektronik gibt. Aber nur selten ist sie ähnlich romatisch wie die Kerzen-Lösung eines koreanischen Startups.

Ein Teelicht versorgt eine LED mit Strom – das klingt erst einmal wie ein verfrühter Aprilscherz. Ist aber durchaus für bestimmte Situationen eine sinnvolle Lösung. Denn immerhin strahlen die kerzengetriebenen LED-Leuchten des Startups LUMIR bis zu 15 mal heller, als eine Kerze. Sind also als Leselampen in unterentwickelten Regionen oder auch beim Campen durchaus geeignet. Weltweit sollen schließlich 1,3 Milliarden Menschen ohne Strom leben.

Der Mini-Leuchtturm wird von einem thermoelektrische Element an der Unterseite mit Strom versorgt. Dazu steht er über einem brennenden Teelicht. Theoretisch sind auch andere Wärmequellen denkbar. Die Konstruktion ist aber zur Zeit auf Teelichter hin optimiert. Zudem sind die Mini-Kerzen überall leicht und günstig zu bekommen.

Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne werden zwei Varianten der Lumir C angeboten. Im Modell  „Mood” erzeugen vier 0,2 Watt starke LEDs Licht mit einer Lichtstärke von 15 Lumen, die “Spot”-Version bringt es mit einer LED von einem Watt auf 60 Lumen. Die Lebensdauer des thermoelektrischen Elements gibt der Hersteller mit zehn Jahren an, die der LED mit 50.000 Stunden. Die LED-Lampe kommt mit verschiedenen Farben und Ausführungen ab 59 Dollar zuzüglich Versand ab Juli 2016 in den Handel.

Lumir

Nachhaltiges Lesen mit einer kerzenbetriebenen LED-Lampe. (Foto: lumirlight.com).