Akku-Taschenwärmer: Xmas für Tekkies

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Was haben kalte Hände und Smartphones ohne „Saft“ gemeinsam? Gegen beide helfen mittlerweile schicke Mini-Heizkissen, die auch Powerbank können. Als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk nicht ganz ungeeignet!

Wer auch im Winter mobil bleiben will, braucht neben geladenen elektronischen Geräten auch warme Hände zu deren Bedienung. Der winterbewährte gute alte Handschuh ist dabei keine rechte Hilfe. Denn das elektrische Feld des kapazitiven Smartphone-Touchscreens erkennt nur den nackten, stromleitenden Finger. Und mit speziellen Touchscreen-Handschuhen bleibt die Bedienung „grobmotorisch“.

Als Alternative bieten sich sogenannte Wärmekissen an. Ihr Prinzip wurde erstmals 1924 im koreanischen Krieg von den Japanern eingesetzt. 1988 liefen dann schon mehr als 450 Millionen dieser „zivilen“ Taschenwärmer vom Fließband. Zum „Aufladen“ wird die eingeschweißte feste Salz-Wasser-Mischung in heißem Wasser „geschmolzen“ und danach wieder abgekühlt. Trotzdem bleibt sie in einer Art flüssigen Zustand. Wird nun die Packung mit der „semistabilen“ Salzlösung durch das Knicken eines eingeschweißten Metallplättchens zur Kristallbildung angeregt, gibt sie schlagartig Wärme ab.

Akku-Taschenwärmer plus LED

CSL Handwärmer
Der CSL Handwärmer im Hosentaschenformat. (Bild: CSL).

Zeitgemäßer und praktischer lässt sich so eine „Wärmespeicherung“ via elektrischer Energie realisieren. Vor einigen Jahren gab es übrigens sogar einen iHandwarmer im App Store. Er brachte einfach Prozessor und andere Strom verbrauchenden Komponenten dazu, „ergebnisoffen“ auf Höchstleistung zu schuften, um so das Smartphone aufzuheizen. Apple hat das App mittlerweile aus dem Store entfernt. Die neuen Akku-Taschenwärmer sind dagegen prinzipiell Powerbanks mit einer eingebauten Heizplatte. Sie werden via USB geladen und sorgen für warme Hände oder laden das Smartphone bei Bedarf.

So liefert etwa der CSL Handwärmer für 17,85 EUR  mit einem 2200 mAh Akku für zwei Stunden angenehme Wärme oder Strom für eine Smartphone-Ladung.

Akku-Taschenwärmer
Der BigBlue kommt auch in Schwarz. (Bild: Amazon)

Teurer und ausdauernder ist der BigBlue für 29.99 Euro. Mit 6.000 mAh sollen die beiden Heizstufen konstant bis zu fünf Stunden lang Temperaturen von 35-45 °C beziehungsweise 40-60 °C erreichen. Und das beidseitig schon nach 30 Sekunden auf bis zu 90% der Nenntemperatur. Außerdem lässt sich ein Smartphone damit zweimal aufladen.

Nicht nur was die Form angeht, kommt der knapp 33 Euro teure Flag 18 Heiz-Pod Recharge+ LED einer Taschenlampe schon sehr nahe. Der integrierte 2.200mAh-Akku heizt etwa vier Stunden lang auf 40-42 Grad und lädt einmal das Handy.

Ganz neu aus München soll nun ein Energiespeicher mit 5.200 mAh für drei Stunden Handwärme oder zwei Smartphone-Ladungen sorgen. Die Powerbank „PLUS HEAT“ von XLayer für unter 19.90 Euro ist ab Mitte Dezember erhältlich.

Fazit

USB-Taschenwärmer mit Ladefunktion – oder umgekehrt – haben gegenüber herkömmlichen Heizkissen einige Vorteile. Sie sind einfach wiederaufladbar, man kann sie ein- und ausschalten, außerdem laden sie stromhungrige Smartphones. Da manche auch richtig gut aussehen, könnten sie sich vielleicht dieser Tage als „risikoarmes“ Weihnachtsgeschenk erweisen.

 

 

 

 

purital Pocket-Heizung & Powerbank (Bild: purital)

Der Goldstandard: Die purital Pocket-Heizung & Powerbank in Goldsatin mit Dual-Heizsystem und vier Heizstufen. (Bild: purital).