„Minenfeld“ Obsoleszenz

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Wenn Ihre Waschmaschine eine Woche nach Ablauf der Garantie nicht mehr ins Schleudern kommen will, vermuten Sie wahrscheinlich eine sogenannte geplante Obsoleszenz. Wenn Hersteller langlebiger Wirtschaftsgüter unvermutet feststellen, dass schon nach kurzer Zeit Bauteile ihres Produktes nicht mehr erhältlich sind, dann spricht man auch von Obsoleszenz.

Damit führt aber niemand Böses im Schilde, vielmehr handelt es sich um ein strukturelles Problem mit ganz erheblichen Auswirkungen. Und die tauchen zunehmend auf, passen doch viele Komponentenhersteller die Lebenszyklen ihrer Produkte der schnelllebigen Consumer-Elektronik an. Dagegen hilft ein Obsoleszenzmanagement, das etwa abgekündigte Bauteile, die in Produkte eingebaut werden, rechtzeitig durch Vergleichstypen ersetzt oder extra bevorratet werden.

Wie drängend das Thema mittlerweile geworden ist, zeigt, dass die COG (Component Obsolescence Group) hier am 1. Tag der electronica einen Obsolescence Day veranstaltet hat und sich eine ganze Reihe von Unternehmen wie etwa die BMK Group (A2.123), BuS Elektronik (A2.232), IHS (A4.417), municom (A5.114), Rochester Electronics (A5.120), bebro electronic (A2.221) oder die TQ Group (A6.307) des Themas angenommen hat.

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