Nǐ hǎo! Hinter den Kulissen der electronica China

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Als im Jahr 2002 erstmals die electronica China in Shanghai stattfand, konnte noch niemand ahnen, dass der Ableger der Münchner electronica einmal den asiatischen Markt erobern würde. Aus dem Sprössling ist der wichtigste Branchentreff für die Region geworden. Was Aussteller und Besucher jährlich erwartet? Wir haben hinter die Kulissen geblickt.

Schon mit Eintritt in den Eingangsbereich des Shanghai New International Expo Center (SNIEC) lässt sich erahnen, hier findet etwas ganz Großes statt. Lange Schlangen am Registrierungscounter und wabernde Menschenmassen, die sich langsam in Richtung der Hallen E1 bis E5 hin bewegen, dort wo jährlich im Frühjahr die electronica China und productronica China stattfinden.

Seit 2002 geht das Gewinnerduo gemeinsam an den Start und ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Exportschlager der Messe München. Zuletzt stellten im März 1.006 Aussteller aus 28 Länder ihre Produktneuheiten vor. 55.365 Besucher – und damit mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr – waren vor Ort. Weiteres Wachstum, blickt man auf Chinas Wirtschaft, ist nicht ausgeschlossen.

Eyecatcher der besonderen Art am Stand von TE Connectivity.
Eyecatcher der besonderen Art am Stand von TE Connectivity.

Die Dynamik des chinesischen Marktes ist auch in den Messehallen deutlich zu spüren. Menschentrauben sammeln sich an Ständen, Besucher informieren sich über die neusten Entwicklungen. Zahlreiche internationale Unternehmen wie Infineon, Freescale, Murata, STMicroelectronics, TE Connectivity, Toshiba oder Renesas zeigen ihre neusten Produkte. Trends, wie sie schon auf der electronica im November in München zu sehen waren, sind auch in China top aktuell: von vernetzten Autos bis hin zu Wearables ist alles mit dabei.

Experten-Talk auf hohem Niveau
Wissenstransfer steht in den sechs Foren und Konferenzen auf dem Programm. Unter anderem laden die China International Automotive Conference, das International Embedded System Innovation Forum oder das International Medical Electronics Innovation Forum zu Expertenrunden ein. Themen wie das Internet der Dinge oder Wearables im Gesundheitsbereich lockten in diesem Jahr mehr als 3.000 Besucher in die Vortragsräume.

Fazit: Drei Messetage, geprägt von imposanten Eindrücken, interessanten Gesprächen und neuen Kontakten, gehen auch in China rasend schnell vorbei. Übrigens, weitere Details und Fakten zur letzten electronica China sind zudem im Schlussbericht der Messe zu lesen.

Wir freuen uns, wenn sich die Türen des SNIEC nächstes Jahr von 15. bis 17. März wieder für uns öffnen. Bis dahin, zài jiàn Shanghai!

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Schlangen an den Registrierungscounter zur electronica China.