Automobilwoche „Talk from the Top“ auf der electronica 2018

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Hochkarätige Experten aus der Halbleiterindustrie, von Automobilzulieferern und Herstellern diskutieren am 13. November beim ersten electronica Talk from the Top über den immer wachsenden Stellenwert der Halbleiter in der Autoindustrie.

Wird die Halbleiterindustrie von der Autoindustrie zu immer neuen Innovationen getrieben – oder verläuft es gar umgekehrt? Wie arbeiten Autobauer, Zulieferer und Halbleiterhersteller in der Autoindustrie zusammen – und wie hat sich diese Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren gewandelt? Um diese Fragestellungen dreht sich der erste Automobilwoche electronica Talk am 13. November auf der electronica, auf dem Messegelände in München, wenn es um 15 Uhr heißt: Halbleiter- oder Autoindustrie – wer treibt wen an?

Darüber diskutieren folgende Personen:

electronica Talk from the Top
Frank Cornelius, Daimler

Frank Cornelius, Daimler

Nach verschiedenen Stationen in der PKW Entwicklung übernahm Frank Cornelius im Jahr 2005 die Leitung der Abteilung Montage Elektrik/Elektronik im Werk Sindelfingen. 2007 kehrte er in die PKW Entwicklung zurück und führte bis 2015 verschiedene E/E Entwicklungsabteilungen. Im Jahr 2016 übernahm er den Bereich E/E Architektur und Komfortsysteme. Seit 1. Oktober 2018 leitet Hr. Cornelius die Batterieentwicklung im Hause Daimler.

„Automatisiertes Fahren, E-Mobilität und Vernetzung haben das Potential unsere Industrie auf den Kopf zu stellen. Die wahre Revolution steckt allerdings in der Verknüpfung all dessen. In der Verbindung aller CASE-Zukunftsfelder wandelt sich Daimler vom Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister und gestaltet „Intuitive Mobilität“: mit komfortablen, nutzerfreundlichen Produkten und Services, die das Leben und die Mobilität unserer Kunden einfacher machen.“

electronica Talk from the Top
Jens Fabrowsky, Bosch

Jens Fabrowsky, Bosch

Jens Fabrowsky ist Mitglied des Bereichsvorstandes von Automotive Electronics der Robert Bosch GmbH. Er verantwortet die Themen Halbleiter und Komponenten des Geschäftsbereichs. Fabrowsky studierte Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Stuttgart sowie der Technischen Universität München

„Für mich ist das eine klare Sache: Es war und ist immer die Halbleiterindustrie, die die Autoindustrie getrieben hat und auch weiterhin treiben wird.“

 

electronica Talk from the Top
Thomas M. Müller, Audi

Thomas M. Müller, Audi

Thomas M. Müller ist Bereichsleiter Entwicklung Elektrik/Elektronik und CarIT bei Audi in Ingolstadt, der promovierte Physiker begann seine berufliche Laufbahn 1999 bei BMW in München. Dort arbeitete er international in verschiedenen strategischen und operativen Leitungsfunktionen, etwa in der Elektrik- und Elektronik-Entwicklung. Von 2009 bis 2012 war er als Director Connected Car tätig.

„Unsere Systeme werden immer stärker bestimmt durch die Fähigkeiten der Halbleiterindustrie und deren SW-Plattformen. Daher ist es aus meiner Sicht unabdingbar, dass der OEM direkt mit dem Halbleiter-Hersteller zusammenarbeitet, um unseren Kunden das bestmögliche Produkterlebnis zu bieten.“

 

electronica Talk from the Top
Peter Schiefer, Infineon

Peter Schiefer, Infineon

Peter Schiefer ist seit Juli 2016 Präsident der Division Automotive bei Infineon Technologies. Der 58-jährige Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik ist seit 1990 bei Infineon (bis 1999 Siemens) und hat dort verschiedenste Führungspositionen durchlaufen. Unter anderem war er Leiter Operations der Division Industrial & Multimarket und Präsident der Division Power Management & Multimarket.

„Rund 90 Prozent der Innovationen im Auto beruhen heute auf Elektronik, und damit auf Halbleitern. Ohne Chips wie die von Infineon gibt es kein elektrisches, autonomes und sicher vernetztes Fahren.“

electronica Talk from The Top
Stefan Steyerl, Analog Devices

Stefan Steyerl, Analog Devices

Stefan Steyerl ist ein Analog-Devices-Gewächs: Seit über 24 Jahren arbeitet er für den US-amerikanischen Halbleiterhersteller und hat mittlerweile drei Führungsfunktionen inne: Als Director Sales Mobility & Transportation EMEA leitet er den gesamten Verkaufsbereich für den Raum Europa, Naher Osten und Afrika. Darüber hinaus ist er verantwortlich für das Marketing in diesem Raum und leitet die Analog Devices GmbH Deutschland.

„Wir befinden uns vor den größten Veränderungen in der Geschichte des Automobils, getrieben durch automatisiertes Fahren, e-Mobilität und Vernetzung. Die heutigen Halbleitertechnologien und Produkte ermöglichen diese Innovationen und werden ein völlig neues Erlebnis von Mobilität für die Gesellschaft gestalten.“

electronica Talk from the Top
Rupert Stützle, McKinsey

 

Rupert Stützle, McKinsey

Rupert Stützle ist Digital Expert Associate Partner, in den McKinsey Digital Labs mit Sitz in Berlin. Stützle ist Diplom-Ingenieur für Elektronik und Informations Technologie / Computerwissenschaften (TU München). Bevor er zur Strategieberatung McKinsey wechselte, war er für Bosch Automotive in unterschiedlichen Funktionen tätig. So baute er zum Beispiel die Einheit für die Entwicklung von Komponenten für Elektrofahrzeuge auf (Antrieb, Batterie, Systemkontrolle, Konnektivität im E-Auto) und trieb die Entwicklung neuer Gleichstromkonverter für vollelektrische und Hybrid-Fahrzeuge voran.

„Ich möchte es so formulieren: Die Halbleiterindustrie befähigt und beflügelt die Autoindustrie. Getriebene sehe ich nicht.“

Mehr zum Thema Automotive erfahren Sie in der electronica Automotive Conference am Montag, 12. November sowie auf vom 13. bis zum 16. November auf der Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik –  electronica – in Halle B4.

www.electronica.de

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