electronica gratuliert zum Nobelpreis

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Den diesjährigen Nobelpreis in der Kategorie Physik teilen sich die japanischen Wissenschaftler Isamu Akasaki und Hiroshi Amano sowie der Amerikaner Shuji Nakamura für die Entwicklung blauer LEDs.

„Den Dreien haben wir nichts Geringeres als die Neuerfindung des weißen Lichts zu verdanken“, sagte Staffan Normark von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm. „Rote und grünes LEDs gibt es schon viele Jahre, aber die blauen fehlten noch. Wenn man diese drei Farben vereint, bekommt man weißes Licht. Das ist etwas, das schon Isaac Newton gezeigt hat,“ ergänzte Per Delsing, Vorsitzender des Nobel-Komitees für Physik.

Die Preisträger

Isamu Akasaki ist 1929 in Chiran, Japan geboren. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Kyōto und an der Universität Nagoya, wo er heute Professor ist. Dort entwickelte er gemeinsam mit Hiroshi Amano 1989 das blaue Leuchtmittel.

Hiroshi Amano ist 1960 in Hamamatsu, Japan geboren. Er ist wie sein Kollege Akasaki Professor an der Universität Nagoya, wo er 1989 promovierte.

Shuji Nakamura ist 1954 in Ikata, Japan geboren. Er begann 1988 unabhängig von Akasaki und Amano als Physiker bei der kleinen Firma Nichia Chemicals blaue LEDs zu entwickeln. Heute ist er als amerikanischer Staatsbürger Professor an der University of California, Santa Barbara.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet 880.000 Euro dotiert. Die feierliche Überreichung der Auszeichnungen findet am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel. Im vergangenen Jahr hatten der Belgier François Englert und der Brite Peter Higgs den Physik-Nobelpreis für die Vorhersage des Higgs-Teilchens erhalten.

Mehr zum Thema LED auf der electronica automotive conference:
Mo 10.11.2014

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Nobelpreis Physik

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die gebürtigen Japaner Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura. Sie erhalten die Auszeichnung für die Entwicklung blaues Licht emittierender Dioden.