electronica 2016: Ghostbusters auf der Messe

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Bereits zum siebten Mal wird auf der electronica im Rahmen des „Studententags“ der COSIMA Award verliehen. Dieses Jahr dabei: Geisterjäger aus dem Saarland.

„Ghostbuster“ haben Studenten der Universität Saarland ein System getauft, das orientierungslose Fahrer auf den rechten Pfad zurückbringt und bei der Polizei „verpetzt“. In Autobahn-Leitpfosten integriert, erfasst es mit Hilfe mehrerer Sensoren vorbeifahrende Autos jeglicher Richtung.

Im oberen Teil des Leitpfostens sitzt dazu ein ständig aktiver Infrarot-Bewegungssensor, dem keine Bewegung im Umkreis von etwa acht Metern entgeht. Kommt ein Fahrzeug in seinen Bereich, werden zwei Ultraschallsensoren aktiviert, die an den zwei gegenüberliegenden Seiten des Leitpfostens angebracht sind. So kann schnell die Fahrtrichtung festgestellt werden.

Mikrocontroller im Innern des Leitpfostens werten die Messdaten aus und initiieren modulabhängig etwa ein Lichtsignal an einem Warnschild, ein Notrufsignal oder eine Warnmeldung per SMS. Mit einem Mikrofon im Leitpfosten können selbst leise Elektroautos durch die Reifengeräusch auf dem Asphalt eindeutig etwa von Tieren unterschieden werden.

Mit „Ghostbuster“ vertreten die Studenten die Universität des Saarlandes beim Cosima-Wettbewerb im Rahmen des „Student Day“ am letzten Messetag, Freitag den 11. November 2016 ab 11:00 Uhr im electronica Forum Halle A3.

Neben den Geisterjägern sind unter anderem ein Roboter, der mit einem Faden Augenbrauen trimmen kann, ein per Microchip gesteuerter Kühlschrank, der die Haltbarkeit der Lebensmittel überwacht und ein energieautarkes Fahrdaten-Tracking-System mit Diebstahlwarnung und Ortung im Rennen.

 

Ghostbuster Universität Saarland

Studenten bei der Arbeit, Benjamin Kirsch (kniend), Julian Neu (Mitte) und Daniel Gillo (rechts). (Bild: Universität Saarland).