Gehaltsreport Elektronikindustrie: Mehr Geld für alle

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Die Elektronikindustrie kennt dieses Jahr was die Gehälter angeht keine wirklichen Verlierer. Trotzdem muss es natürlich Schlusslichter geben. Das zeigt der neue Gehaltsreport für die Elektronikindustrie 2018 von Interconsult.

Seit 1982 erstellt die Unternehmensberatung Interconsult GmbH den „Gehaltsvergleich in der Hi-Tech-Industrie“ und veröffentlicht ihn exklusiv bei Markt&Technik. Gehalt und Provision/Bonus bei 100% Planerfüllung bilden dabei den Einkommensrahmen. Ebenso enthalten sind Weihnachts- und Urlaubsgeld, nicht aber geldwerte Vorteile wie Firmen-Pkw oder Essenszuschuss. Der Schwerpunkt des Datenpools liegt in Süddeutschland. Die Gehälter in den östlichen Bundesländern unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Aktive Bauelemente und Medizin liegen vorne

Dieses Jahr verzeichnen alle Bereiche ähnliche Zuwächse. Ganz vorne diesmal Aktive Bauelemente und Medizinelektronik (plus 3,7 Prozent) sowie Automatic Test Equipment (ATE) mit plus 3,5 Prozent.

Platz 4 teilen sich ASICs, Automatisierung und EDA mit jeweils plus 3,4 Prozent. Mikroprozessorsysteme und Computersoftware müssen sich mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent begnügen, IT/MIS sowie Passive Bauelemente und Distribution steigen um 3 Prozent, gefolgt von Messtechnik und kaufmännischen Tätigkeiten (plus 2,9 Prozent) sowie Elektromechanik (plus 2,8 Prozent). Schlusslichter bilden Computerhardware (plus 2,7 Prozent), Netzwerktechnologie (plus 2,6 Prozent) und Halbleiterequipment (plus 2,4 Prozent).

Zum Gehaltsreport

Der Gehaltsvergleich basiert auf im Januar und Februar 2018 erhobene Daten sowie auf der Evaluierung von 11.454 bestehenden Positionen (mehrheitlich mit Hochschulabschluss) bei 141 Firmen (127 Hersteller, 14 Distributoren) mit Schwerpunkt Süddeutschland.

Eine Auswahl der wichtigsten Gehaltstabellen finden Sie bei Markt&Technik.

 

 

Gehaltsreport (Bild pixabay/Gerd Altmann)

Die Elektronikindustrie kennt dieses Jahr nur Gewinner. (Bild pixabay/Gerd Altmann)